Unser digitaler Lebensstil: Über CO2-Ausstoß und Laptop-, Fernseh- sowie Smartphone-Herstellung

Auch unsere eigene digitale CO2-Bilanz bleibt nicht verschont: Die Herstellung von Laptops, Fernseher oder Smartphones, die wir privat nutzen, hat einen erheblichen Einfluss auf die private CO2-Bilanz. Wie wir bereits in einem unserer vorherigen Nachhaltigkeitsposts erwähnt haben, erzeugt der digitale Energieverbrauch so viel Kohlenstoffdioxid wie der reguläre Flugverkehr.

 

CO2-Ausstoß in Kilogramm pro Jahr

Laut Öko-Institut e.V. sind es rund 364 Kilogramm CO2 pro Jahr, die maßgeblich auf die Herstellung unserer digitalen Geräte zurückzuführen sind. Besonders schädlich ist dabei die Herstellung des Flachbildfernsehers, den wir mittlerweile wahrscheinlich alle im Wohnzimmer stehen haben.

Allein 200 kg pro Jahr sind es für die Fernsehherstellung, bei der Fernsehnutzung erhöht sich die Bilanz um weitere 156 kg pro Jahr. Etwas weniger CO2 verbraucht der Laptop mit rund 60 kg pro Jahr, das Smartphone mit rund 50 kg pro Jahr und die Sprachassistenten, circa 33 kg pro Jahr in der Herstellung. Deren Nutzung liegen bei 25 kg pro Jahr (Laptop) sowie jeweils 4 kg pro Jahr (Smartphone und Sprachassistenten).

Dabei sollten die sozialen Netzwerke, die wie pro Tag nutzen sowie die dazugehörigen Rechenzentren, die es erfordert, um digital arbeiten zu können, nicht vernachlässigt werden.

Allein Videostreaming benötigt rund 62 kg CO2 pro Jahr, das ist fast das Doppelte an CO2 was auf die jährliche Laptopnutzung entfällt. Neben der Hardwareherstellung, die den höchsten Anteil des CO2-Ausstoßes ausmacht, entfallen knapp 213 kg pro Jahr auf die Nutzung deutscher Rechenzentren pro Internetnutzer. Wobei Backups via Cloud und gestellte Anfragen in Suchmaschinen einen vergleichsweise geringen Anteil ausmachen. Resultat ist, dass 0,85 Tonnen CO2 pro Jahr allein auf Informationstechnik entfallen, momentan liegt der pro Kopf Verbrauch bei 12 Tonnen CO2.

Bei all den Zahlen kann einem schon etwas schwindelig werden, denn nur 2 Tonnen CO2-Ausstoß pro Menschen wären klimaverträglich. Kurzum liegen wir aktuell ungefähr 10 kg pro Person über einem klimaverträglichen CO2-Ausstoß, Erderwärmung, Wetterkatastrophen und Überschwemmungen sind nur einige der Folgen.

 

Was können wir tun, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren?

Uns werden mittlerweile vielfältige Wege aufgezeigt, die zur Reduktion des eigenen CO2-Ausstoßes beitragen. Zum einen kann auf generalüberholte, technisch einwandfreie Smartphones und Laptops zurückgegriffen werden – denn es muss ja schließlich nicht immer das Neuste sein. Zum anderen gibt es die Möglichkeit Öko-Strom zu nutzen, welcher aus Wasser- und Windkraft bezogen wird.

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